Filmbeiträge mit Werken von Martin Piehler

Zuerst ein 12-minütiger Film als Herausforderung für alle Schnelllebigen. Weiter unten ein Rundgang durch die Ausstellung 2017.

Rundgang durch die Ausstellung:`Der Mensch in der Bestimmung der Zeit` im September 2017

AUSSTELLUNG

`DER MENSCH IN DER BESTIMMUNG DER ZEIT`

Malerei

Plastik

Fotografie

82211 HERRSCHING AM AMMERSEE

ATELIER `GESTALT IM RAUM`

RIEDER STRASSE 47

 

 

VERNISSAGE AM 22.9.2017 UM 18 UHR

23.UND 24. SEPTEMBER 2017 VON 14 BIS 19 UHR

Malerei: Isabelle Herzogin von Württemberg

Von der toskanischen Linie stammt die Freude an Farbe, Licht und Wasser. So war es nur folgerichtig, daß nach dem Abitur Herzogin Isabelle von Württemberg an der Freien Kunstschule Stuttgart Ihre Ausbildung begonnen hat, um dann in Müncheneine eigene Malschule zu eröffnen und an der Kunstakademie das Studium erneut aufzunehmen.

In ihrer Malerei tauchen bildhaft aperspektivisch die Gestalten aus dem Reich des Unbewußten auf.  Es ist das Ungreifbare, das nicht in einer Einzelperson, sondern im Ausdruck betrachtbar wird.

Plastik, Zeichnung: Martin Piehler M.A.

Martin Piehler zog es früh zu den Renaissaince-Bildhauern  wie Giovanni da Bologna und Michelangelo hin. So war der Weg vorgezeichnet, nach dem Abitur eine Steinmetzkunstausbildung zu beginnen. Nach der Lehrzeit eröffnete auch er eine Malschule und studierte bei den Jesuiten Philosophie, um eine andere Welt kennenzulernen. Seine Selbständigkeit vergrößerte er, indem er in Dresden die Steinbildhauerausbildung machte, die er als Steinbildhauermeister 2009 abschloß, sodaß er sich vom alleinigen Handwerk des untergeordneten Steinmetz abhebt.

Martin Piehler holt mit seinen Zeichnungen und Plastiken aus dem noch nicht Dagewesenen die Gestalten in die Gegenwart, die als Prinzip des Wesenhaften dem Himmel einen Platz auf Erden geben.

Fotografie: Petra Döbereiner

Bei den Fotografien von Petra Döbereiner wird die Erfahrung gelebten Lebens im Augenblick wahrnehmbar gemacht. Auch hier geht es um den Menschen an sich und nicht um das Individuelle, so daß ein Mensch für alle Menschen steht. Deshalb ist die Bildauswahl ein ganzes und nur für öffentliche Räume geeignet. Es ruft in seiner Gesamtheit auf, Leben und damit Bestimmung zuzulassen.